Aus dem Schulleben

Pflegeberuf im Rampenlicht

Am Gymnasium Lindenberg wurde in der zweiten Schulwoche ein besonderes Theaterprojekt durchgeführt, das von der Initiative „Playback. Szenische Berufsorientierung im Unterricht” in Bayern getragen und vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert wird. Unter der Leitung von Regisseurin Isabel Schneider von der Kunstdünger-Agentur in Nürnberg setzten sich Schülerinnen verschiedener Altersstufen mit dem Berufsfeld Pflege auseinander − nicht in Form eines sachlichen Vortrags zur Berufsorientierung, sondern lebensnah auf der Bühne und im Dialog mit Pflegefachkräften.

Das Thema „Pflege” stand dabei im Mittelpunkt und setzte sich mit diesen Aspekten auseinander: Mit welchen Menschen haben Pflegekräfte zu tun? Welche Herausforderungen bringt der Alltag in diesem Beruf mit sich? Und welche bereichernden, vielleicht auch überraschenden Seiten birgt dieser herausfordernde Berufszweig? Antworten darauf gaben Pflegefachkräfte unter anderem aus Lindenberg, die auf der Bühne aus ihrem Berufsleben berichten, das sie auch als Berufung empfinden. Die Jugendlichen übersetzten diese Erfahrungen anschließend in Spielszenen aus dem Pflegealltag, die sie gemeinsam mit Isabel Schneider entwickelten. Dabei entstand ein hervorragendes Zusammenspiel von Schülerinnen aus den Jahgangsstufen 7, 8 und 13. Sie alle brachten ihre Eindrücke, Gedanken und Fragen in die kreative Arbeit mit großem Engagement und Spielfreude ein.

„Wir möchten zeigen, dass Pflege nicht nur mit Belastung verbunden ist, sondern auch viele schöne und menschlich wertvolle Momente bereithält”, erklärte Projektleiterin Isabel Schneider. Genau das wurde auf der Bühne auch sichtbar. Mit dieser Initiative wurde nicht nur das Bewusstsein für die Vielfalt des Pflegeberufs gestärkt, sondern auch ein neuer Zugang zur Berufsorientierung geschaffen: authentisch und empathisch.

Stefanie Ulrich

Verbinden, reanimieren und in die stabile Seitenlage bringen - das ist Erste Hilfe, oder?

Nicht nur einen Verband anbringen, Reanimieren und eine Person in die stabile Seitenlage bringen gehört zur Ersten Hilfe, manchmal reicht es schon, der verletzten Person einfach beizustehen, sie zu beruhigen und weitere Hilfe zu suchen. Durch Aufklärung in der Theorie und viel Üben in der Praxis erlangten unsere Schülerinnen und Schüler ein höheres Niveau in der Ersten Hilfe.
Fazit der Schülerinnen und Schüler: Dadurch, dass wir nun wissen, was zu tun ist, fühlen wir uns sicherer und trauen uns vor allem eher zu helfen. Und Spaß gemacht hat es dazu auch noch! Vielen Dank an Frau Weitzel und Herrn Pelleter für die lehrreichen Kurse!

Greta Leonaviciute und Marlene Diesch, 8a

Jeder Mensch kann verunglücken - überall und jederzeit. Du auch!

Wenn Du dich in der Schule verletzt, dann kommen wir, der Schulsanitätsdienst. Was wir machen ist helfen - und helfen kann jeder.

Um zu wissen, wie wir helfen können, haben wir alle einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Zur regelmäßigen Auffrischung der Erste-Hilfe-Maßnahmen treffen wir uns jeden Mittwoch von 13.10 bis ca. 13.50 Uhr. Dann werden aktuell wichtige Dinge besprochen und wir üben für den Ernstfall: von der stabilen Seitenlage bis zur Wundversorgung.

Zu erkennen sind wir an unserem gelben Funkgerät, das wir im Dienst immer bei uns tragen, damit wir benachrichtigt werden können, wenn ein Unfall passiert ist. Geht der Alarm des Funkgeräts los, so wird uns auch gleich über Funk mitgeteilt, wo sich der Verletzte befindet, damit wir ihn versorgen können

Auch bei größeren Events wie z.B. Bundesjugendspielen, Spendenläufen oder Theateraufführungen sind wir im Einsatz.

Nachdem jedes Jahr die ältesten Schulsanitäter ihren Abschluss machen, brauchen wir regelmäßig neue Mitglieder. Wenn Du Dich also für den Dienst an deinen Mitschülern, allgemein für Medizin oder Erstversorgung von Verletzten interessierst, kannst Du gerne zu Beginn jedes Schuljahres bei uns reinschnuppern.

Helfen kann jeder!
Pia Dostal, Klasse 9b, 2016/17

Eine besondere Form der Nachmittagsgestaltung konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b mit unserem Jugendsozialarbeiter Emanuel Caccece erfahren. Bei kooperativen Übungen und Gruppenspielen mussten die Kinder zusammenwirken, um die Herausforderungen zielorientiert zu bewältigen. Schnell wurde spürbar, wie wichtig gegenseitiges Zuhören, Vertrauen und Teamarbeit sind. Es kamen dabei viele Stärken zum Vorschein, die bisher manchen Klassenkameraden vielleicht verborgen waren. Darüber hinaus konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit Herrn Caccece über die Kriterien für ein gutes Klassenklima austauschen. Hier wurde deutlich, dass Probleme vor allem durch fehlende Kommunikation entstehen können. Deshalb ermunterte der Jugendsozialarbeiter die Fünftklässler zu einem regelmäßigen „Klassenklima-Check”, wie es beispielsweise der Rahmen einer Zfu-Stunde ermöglicht, und lobte die Klassengemeinschaft für ihre Offenheit und das große Engagement über den alltäglichen Unterricht hinaus. Denn die Maxime heißt: „Miteinander wachsen, füreinander da sein”

Stefanie Ulrich

Das Aquarium in neuem Glanz

Unsere AG Aquarium, die mit der Pflege und Instandhaltung des Aquariums betraut ist, konnte im April 2024 mit Hilfe der Firma Brugger aus Hergatz das Aquarium sanieren.

Zunächst wurde eine große Menge des Wassers abgelassen. Anschließend wurde die Pumpanlage im Unterbau des Aquariums mit neuen Filtern ausgestattet und es wurden Luftsprudler im Becken installiert, um unseren stillen Mitbewohnern ausreichend Sauerstoff zur Verfügung zu stellen. Am meisten sichtbar für alle sind die neuen Steine und Pflanzen, die für die Fische als wichtige Verstecke dienen. Durch die Sanierung sind die Fische deutlich lebhafter geworden. Wir danken Herrn Brugger und seinem Team sowie unseren Aquarium-Kids für ihren unermüdlichen Einsatz beim regelmäßigen Putzen der Scheiben und beim Wasserwechsel.

Wir freuen uns über alle Besucher, die in der Nähe des Aquariums Hausaufgaben erledigen, Besprechungen durchführen oder ihr Essen genießen.

Cornelia Rieck und Maria Rendenbach


Nemo erzählt ...

Hallo, ich bin Nemo − ich weiß, kein besonders origineller Name − ein Pseudotropheus-Fisch und möchte euch heute etwas aus meinem Leben erzählen.

Ich lebe mit anderen Fischen zusammen in einem großen und spaßigen Aquarium im Gymnasium Lindenberg im schönen Allgäu.

Jeden Montag nach der 6. Schulstunde kommen zwei Jungen, vier Mädchen und eine Lehrerin und machen bei uns Fischen die lustigsten Dinge: Fenster sauber, Filter putzen, Pflanzen einsetzen und vieles mehr.

Jede zweite Woche wird es eng bei uns, denn dann wird das Wasser gewechselt. An diesen Tagen ist immer viel los und manchmal müssen wir Fische richtig lachen, denn es kann auch mal sein, dass unser Wasser auf den Boden läuft oder die Toilette unter Wasser setzt. Aber am Ende ist dann wieder alles ganz schön und unser Wasser richtig toll sauber.

Ihr seht, es ist immer was los bei uns im Aquarium!

Tschüss und bis bald, ich halte euch auf dem Laufenden,
Euer Nemo

Die AG Aquarium

Büchertauschschrank

Zum Ende des Schuljahres 2022/23 führte der Wahlkurs Energie & Umwelt an unserer Schule einen Büchertauschschrank ein.

Unser Büchertauschschrank ist (unabhängig von unserer renovierten Biblioase) ein Gratis-Angebot, um gebrauchte bzw. ausgelesene Kinder- oder Jugendbücher abzugeben oder – natürlich – nach Belieben auch interessante und spannende Bücher mitzunehmen, ohne ein anderes zu hinterlassen.

Dieses Projekt kann unweigerlich aber auch nur funktioniert, wenn auch regelmäßige „neue” alte Bücher dazukommen, ganz nach dem Prinzip „geben und nehmen”!

Der Bücherschrank wird bisher sehr gut angenommen und es ist oft erstaunlich, welch reger Bücherwechsel in unserem Tauschschrank herrscht.

Liebe Leserinnen und Leser:
Nutzt den Schrank auch gerne weiterhin so rege und empfehlt ihn auch gerne weiter, so dass ihr auch weiterhin von einer großen Vielfalt an Büchern profitieren könnt!

100 Tage als Direktorin am Gymnasium Lindenberg
OStDin Karin Ulrich

Welchen Berufswunsch hatten Sie, als Sie Ihr Abitur gemacht haben?
Eigentlich wollte ich Journalistin werden.

Und warum haben Sie dann Ihre Meinung geändert?
Ich habe ein Praktikum bei einer Lokalredaktion der Augsburger Allgemeine gemacht und habe dann festgestellt, dass das doch ein sehr hartes Tagesgeschäft ist und dass man Texte nur für die nächste Ausgabe schreibt, und das war dann doch nicht meins. Vielleicht habe ich auch zu viel am Text gefeilt.

Was war Ihr erster Eindruck vom Erscheinungsbild der Schule, uns Schülern und den Lehrern?
Eine wahnsinnig offene Schule, ich wurde sehr freundlich und herzlich vom Kollegium empfangen. Die Schüler haben mich mit neugierigen Augen angeschaut, manche konnten mich vielleicht noch gar nicht so richtig einordnen. Das Schulgebäude macht natürlich auch einen sehr freundlichen Eindruck. Die Farbgebung und der offene Schulhof haben mir auch sehr gefallen.

Und was gefällt ihnen am Schulgebäude speziell am besten?
Ich finde es sehr schön, dass es eine Aula gibt. Es ist etwas ganz Wertvolles, wenn man einen Raum hat, wo man zusammenkommen, musizieren, sich Vorträge anhören und Veranstaltungen ablaufen lassen kann. Das gefällt mir sehr gut. Die Aula ist so etwas wie das Zentrum der Schule.

Aus welchem Grund haben sie Deutsch, Latein und Italienisch auf Lehramt studiert?
überlegt, lacht Also Lehramt war die zweite Option, nach dem Journalismus dachte ich mir: „Du machst jetzt Lehramt!" Denn ich war auch sehr im Bereich Jugendarbeit engagiert, ich habe z. B. eine Jugendgruppe geleitet. In Deutsch war ich auch immer gut, ebenso in Latein. Und weil ich dann noch dachte, dass es auch ganz sinnvoll wäre, eine moderne Fremdsprache zu sprechen, habe ich, als ich für ein Auslandsstudium nach Siena in Italien gegangen bin, dort angefangen Italienisch zu lernen und zu studieren. Es ist sehr hilfreich, wenn man mit Italienisch auf Latein aufbauen kann, die beiden Sprachen sind sich ja sehr ähnlich.

Haben Sie sich auch einmal überlegt, nach Italien zu ziehen?
Ich war ja ein einhalb Jahre in Italien und ich wäre am liebsten gar nicht mehr zurück, mir hat es dort sehr gefallen: die Mentalität, die Sprache, die Lebensweise, das Essen. Das war natürlich auch im Studium, da hat man mehr Freiheiten. Wenn man in Italien arbeitet, kann das natürlich ganz anders sein. Aber schließlich bin ich dann auch wieder zurück nach Deutschland, weil ich mein Studium dort beenden wollte.

Ich habe von dem Flugverbot gehört, das eingeführt wurde, und dachte, das hätten Sie eingeführt, aber dann hat ein Lehrer zu mir gesagt, das wurde vom ganzen Lehrerkollegium bestimmt. Wie kam es dazu?
Es wurde mehrheitlich entschieden, dass auch wir ein Zeichen für den Klimaschutz setzen wollen. Wir haben für die Klassenfahrten der 11. Klasse, die auch die Lehrer organisieren und planen, festgelegt, dass man auf Flüge verzichtet. Um den CO2-Fußabdruck, der durch eine Flugreise entsteht, auszugleichen, müsste − wenn ich mich recht erinnere − ein Mensch z. B. 8.000 Kilometer Rad fahren. Wenn wir bewirken können, dass ein ganzer Jahrgang NICHT zur Verschlechterung des Klimas beiträgt, dann sollten wir das doch tun!
Ich finde die Entscheidung gut. Ich weiß natürlich, dass einige Schüler sagen, wenn sie nicht irgendwo hinfliegen können, wird es nicht schön. Ich glaube aber, Klassenfahrten, so habe ich das auch erlebt, machen das Zusammensein und die gemeinsamen Unternehmungen mit den Freunden aus. Und ob das jetzt Paris, Rom oder New York ist, das ist völlig egal.

Und warum dann nur bei den Klassenfahrten der Oberstufe und nicht auch beim Spanienaustausch? [nach Amerika kommt man schnell nur mit dem Flugzeug und Budapest wird schon mit der Bahn bereist]
Der Spanienaustausch war schon gebucht und in die USA kommt man nicht anders hin. Wenn wir mit dem Schiff fahren, brauchen wir wesentlich länger. Das Einzige, was wir beschließen konnten, war die Fahrtenreihe der Q11, deren Planung erst angegangen wird.

Und die nächsten Jahre?
Die nächsten Jahre gilt es weiterhin sinnvoll zu überlegen, was wir machen. Wir können natürlich auch sagen, wenn sich bestimmte Flugreisen nicht vermeiden lassen, dann tun wir etwas anderes für den Klimaschutz, und wir machen das ja, indem wir etwa Baumpflanzaktionen planen. Jetzt haben wir auch eine AK Klimaschutz, wo wir versuchen, an der Schule selbst etwas besser zu machen, zum Beispiel zu überlegen, ob das Licht brennen muss oder ob wir vielleicht mit dem Wasserverbrauch vorsichtiger sein sollten, Plastikmüll reduzieren sollten, und so weiter.

Passend zu dem, was Sie vorhin gesagt haben, ist unser CO2-Fußabdruck natürlich auch ganz wichtig. Wenn man sich nicht vegetarisch oder vegan ernährt, hinterlässt man auch einen bedeutend großen CO2 Abdruck. Haben Sie schon einmal über einen veganen oder vegetarischen Tag in der Schulmensa nachgedacht?
Ich habe tatsächlich schon einmal mit dem Mensateam gesprochen und festgestellt, dass manches schon vegetarisch ist. Das Essen, das in der Mensa verkauft wird, wird aus lokalen und regionalen Produkten hergestellt, was sehr positiv ist. Eigentlich sind wir da schon recht gut dabei. Es wäre schön, wenn mehr Schüler in der Mensa essen würden, denn das wäre auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Es wird kein Papiermüll produziert, das Essen ist nicht in Alufolie verpackt, es fallen keine Pizzakartons an, die weggeworfen werden, sondern es gibt frisches Essen. Also wenn jemand sagt, er möchte versuchen sein Leben klimaneutral zu gestalten, dann schlage ich vor, iss in der Mensa!

Und wie finden Sie im Anschluss dazu unsere fridays-for-future-Demonstrationen?
Ich finde das ganz wichtig und gut, dass sich junge Leute Gedanken über ihre Zukunft machen, sich dafür einsetzen und überlegen, was die Gesellschaft dazu beitragen kann. Man hat ja jetzt auch mal gesehen, dass durch die Demos die Politiker in die Gänge gekommen sind. Ich denke, f4f ist schon lang keine Jugendbewegung mehr, Menschen unterschiedlichsten Alters engagieren sich dabei. Jetzt ist zu wünschen, dass das Gespräch weitergeht, nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden und das nicht nur in Deutschland beziehungsweise Europa.

Wenn Greta Thunberg Ihre Tochter wäre, wie würden Sie deren Schulstreiks und Politikerreden sehen?
Ich wäre wahninnig stolz auf meine Tochter, dass sie so mutig ist, sich so engagiert und sich mit dem Thema so identifiziert. Ich würde sie auf jeden Fall unterstützen. Als Mutter würde ich aber auch darauf schauen, dass sie nicht nur für die öffentliche Sache eintritt, sondern sich persönlich weiterentwickelt. Denn wenn dieses Klimathema ein Weltthema geworden ist, kann es sein, dass sie sich einen neuen Schwerpunkt suchen muss. Vielleicht wird sie ja einmal im Bereich Klimaschutz eine Beauftragte für ihren Staat, für Europa oder für die Welt.
Greta ist schon extrem, so muss sie wahrscheinlich auch sein, sonst hätte sie das so auch nicht machen können. So ein Thema braucht wohl eine Person, die voranschreitet und mit ihrer Überzeugung und ihren Aktionen andere mitzieht.

Vielleicht sieht sie es als Lebensbestimmung an, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Ja, das kann sein, aber das würde dann auch heißen, die eigenen Interessen und Wünsche immer hinten anzustellen, wie etwa Schulbesuch, Ausbildung, Freundschaften oder Familie. Sie wird natürlich auch an dem gemessen, was sie sagt, denn sie steht ganz schön im Fokus der Gesellschaft. Wenn sie nun mit dem Flugzeug reisen würde, würden die Leute schnell sagen: Sie ist doch nicht so überzeugt von dem, was sie sagt.

Dieses Interview wird zu ihren 100 Tagen Amtszeit als Direktorin am Gymnasium Lindenberg veröffentlicht, 100 Tage- Ihr Fazit?
Es ist wahnsinnig viel Neues, es ist wahnsinnig viel Interessantes und es wird sicher noch viele weitere 100 Tage brauchen, damit ich auch wirklich alles kenne und damit auch alle mich kennen. Aber es hat sich gelohnt!

Wie empfanden Sie Ihre eigene Schulzeit?
Ich bin gern in die Schule gegangen, es war schon eine schöne Zeit, wobei man das immer erst im Nachhinein wirklich so wahrnimmt. Im Jahr 2020 feiere ich 30-jähriges Abitur und ich freu mich schon wahnsinnig darauf, meine ehemaligen Klassenkameraden zu treffen. Bei solchen Jubiläen sprechen wir über ehemalige Lehrer, Schulleiter, Klassenfahrten, Streiche, die wir gespielt haben oder über schlechte Noten, die im Nachhinein gar nicht so schlimm waren, wie man sie zuerst empfunden hat.
Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, dass es ihnen genau so geht: Dass sie, wenn sie ihr Abitur abgelegt oder die Schule verlassen haben, sich genauso darauf freuen, ihre ehemaligen Klassenkameraden wieder zu treffen.

10. November 2019, Naja Spies, 10ds

„Lest” hier ein besonderes Interview mit Frau Rentschler, Herrn Schlachter und Herrn Reisacher. Für sie ganz ungewohnt, mussten sie diesmal ganz stumm bleiben. Aber nun seht selbst, wie sie die Fragen des Schülerzeitungsteams auf anderem Wege beantworten…

Wie schauen Sie ...
... wenn Sie ein gratis McDonald's-Menü geschenkt bekommen?

Frau Rentschler

Herr Schlachter

Herr Reisacher

... wenn Sie Kaffee über die Arbeiten ihrer Schüler kippen?

Frau Rentschler

Herr Schlachter

Herr Reisacher

... wenn Sie jemand „Digga” nennt?

Frau Rentschler

Herr Schlachter

Herr Reisacher

... wenn Sie einen Schüler oder eine Schülerin im Urlaub sehen?

Frau Rentschler

Herr Schlachter

Herr Reisacher

... wenn ein Schüler oder eine Schülerin Sie beleidigt?

Frau Rentschler

Herr Schlachter

Herr Reisacher

Produktion: Belana Hengstl, Juna Wiedemann

Die Redakteure Paul Angele (12Q3) und Raphael Förg (12Q3) haben während des Wahlzeitraums vom 2. bis 6. Oktober die Wahl journalistisch begleitet. Neben vielen interessanten Einblicken und Fotos zur Wahl enthält ihr Artikel wie eine professionelle Wahlberichterstattung viele wissenswerte Statistiken zur Wahlbeteiligung und den Wahlergebnissen.
Durch einen „Klick” auf das Bild erhalten Sie den gesamten Artikel als PDF-Datei. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Viel Musik, nachdenkliche Texte und hervorragende Verpflegung formten einen gelungenen Abend auf dem Kulturboden. Engagierte Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums trugen maßgeblich zum Gelingen des Events bei. Der bunte Abend wurde von Paul Angele (12Q3) in einem informativen und sehr lesenswerten Bericht festgehalten.
Durch einen „Klick” auf das Bild erhalten Sie den gesamten Artikel als PDF-Datei. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Am letzten Schultag von den Faschingsferien 2020 konnte am Gymnasium Lindenberg - zusammen mit Landrat Elmar Stegmann und Herrn Steffen Riedel, Klimaschutzmanager des Landkreises Lindau - die Inbetriebnahme der neuen Solarstromanlage gefeiert werden.

Frau OStDin Karin Ulrich bedankte sich für die Initiative des Landkreises, der die Panels bereits im Dezember auf dem Dach der Turnhalle installieren ließ und somit Bemühungen unserer Schule in Sachen Klimaschutz kräftig unterstützt. Sie unterstrich dabei den doppelten Wert des in der Treppenhalle aufgehängten Displays, welches in Zukunft verschiedene technische Daten der Anlage anzeigen wird, weil damit die Effektivität der Anlage überwacht werden kann und zugleich Daten für die Verwendung im Unterricht geliefert werden.

Landrat Elmar Stegmann zeigte neben der ökologischen Vorteile auch die Kosten, die der Bau einer solchen Anlage verursacht, auf. Er erläuterte, wie bei der Nutzung jeder Art von regenerativen Energiequellen auch Nachteile bedacht und Kompromisse geschlossen werden müssen. So wurde z.B. wegen der Bedenken bzgl. des Abbaus von Lithium und Kobalt auf eine Speicherbatterie verzichtet.

Der digitalen Anzeige konnte man entnehmen, dass die Solarstromanlage in den ersten anderthalb Monaten bereits 1000 kWh Strom erzeugte, was einem Viertel des durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauchs eines Vier-Personen-Haushalts entspricht. Die Solarstromanlage wird jährlich ca. 22.000 kWh Strom erzeugen, wovon ungefähr 20.000 kWh im eigenen Hausnetz verbraucht werden, was etwa 17% des im Gymnasium bezogenen Stroms entspricht. Lediglich zeitweise, z.B. an Wochenenden, werden Überschüsse in das Netz eingespeist.

Ungefähr zeitgleich wurde ein kleines Blockheizkraftwert im Keller des Gymnasiums installiert, womit unserer Schule eine Vorreiterrolle zukommt. Das BHKW wird knapp 40.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen, die komplett im Hausnetz verbraucht werden. Zusammen mit weiteren durchgeführten Maßnahmen wie z.B. dem Einsatz von LEDs und energiesparenden Pumpen wird sich voraussichtlich der Strombezug um ca. 60% reduzieren.

Diese und einige weitere interessante Fakten konnte man den Erläuterungen von Herrn Steffen Riedel, entnehmen, der anschließend geduldig die Fragen der anwesenden Schülerinnen und Schüler, v.a. Teilnehmer der AG Umwelt, beantwortete.