Gymnasium Lindenberg
Naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium mit bilingualem Zug

Chemie

Unser Alltag lässt sich ohne Kenntnis elementarer naturwissenschaftlicher Zusammenhänge kaum noch verstehen. Daher sehen wir es als Aufgabe des Chemieunterrichts, einen Einblick in die stoffliche Zusammensetzung und in die Vorgänge der Natur zu geben und aus der Vermittlung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse Verständnis für die moderne Technik und eine positive Einstellung dazu aufzubauen. Es werden aber auch die mit der Anwendung verbundenen Probleme erörtert und mit Hilfe des erworbenen fachlichen Grundwissens gegebenenfalls kritisiert.

Unsere Schwerpunkte

  • handlungsorientierter Zugang
    • umfangreich ausgestattete Chemische Sammlung (ca. 900 Reinstoffe)
    • modernes Experimentiermaterial (Microscale-Experimente u.v.m.)
    • voll ausgestatteter Übungssaal
    • Betreuung von Jugend forscht, Schüler experimentieren, Experimente antworten und der internationalen ChemieOlympiade
  • zeitgemäßer Medieneinsatz
    • große Projektionsflächen
    • kabellose Übertragungstechnik (Miracast, auch für das Schüler-Smartphone)
    • Einsatz von Videotechnik beim Experimentieren
    • Anwendung von Bluetooth-Sensoren
    • verstärkter Einsatz der Lernplattform Mebis
    • Bring Your Own Device (BYOD)

Umweltpädagogik ist immer dann von großer Nachhaltigkeit geprägt, wenn sie mit allen Sinnen erfahrbar, vor Ort in der Natur und handlungsorientiert stattfinden kann. Dazu hat das Gymnasium Lindenberg einen ganz besonderen außerschulischen Lernort etabliert und dessen pädagogische Nutzbarkeit kontinuierlich weiterentwickelt.
Inmitten in der ökologisch bedeutenden Waldsee-Moorlandschaft befindet sich unser Exkursionsstützpunkt mit dem Focus auf die Limnologie (Gewässerkunde). Im Jahr 2009 wurde das Gebäude des Waldsee-Freibades erneuert. Das Gymnasium hat sich dabei mit einem Konzept eingebracht, das unter Einbeziehung diverser Kooperationspartner in seinem Ergebnis einen Mehrzweckraum hervorgebracht hat, der mit einer biologischen Exkursionssammlung, Bestuhlung, Whiteboard, Spülnische ... ideal für Exkursionen, Praktika, Vorträge und Ausstellungen eingerichtet ist. Im Lehrplan verankerte Themen wie zum Beispiel das Ökosystem See können hier am realen System erfahrbar gemacht werden. Zudem findet regelmäßig das W-Seminar Limnologie am Waldsee statt. Arbeitstechniken wie das Planktonfischen, das Arbeiten mit dem Binokular und die Durchführung von Gewässeranalysen gehören hier zur Routine.

Seit einigen Jahren setzen wir in Lehrer- und Schüler-Experimenten sogenannte Smarte Sensoren ein. Im Rahmen der digitalen Fortbildungsinitiative der MB-Dienststelle Schwaben geben wir unsere Erfahrungen an andere Schulen weiter.

Sensoren, die erfassen, Datenlogger und Computer, die die Daten auswerten, dieses „Two-Box-Prinzip“ ist digital 1.0. Eine neue Sensoren-Generation macht nun Datenlogger und PC überflüssig: Sie brauchen nur noch den Sensor und Ihr Smartphone bzw. das der Schüler. Sie messen, werten aus, analysieren, bereiten auf und senden die Ergebnisse via Bluetooth an die Smartphones oder Tablets der Schüler. In praktischen Ü;bungen wird in den Umgang mit Temperatur-, pH-Wert-, Licht-, Leitfähigkeit- und Kohlenstoffdioxidsensoren eingeführt. Konkrete Unterrichtsbausteine zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten (B/C/Ph/NT/Geo und weitere) und die Einbindung in mebis auf. Die Sensoren, als Teil des BYOD-Konzepts, eröffnen neue technische, didaktische und soziale Möglichkeiten, die einfach Spaß machen und so die SuS und nicht zuletzt auch uns Lehrer motivieren.

Führung durch die Post Brauerei in Weiler

Mit dem Chemie-Koppelkurs 10bc durften wir am Mittwoch, den 3. April 2019, gemeinsam mit unseren Lehrern, Herrn Hemmerich und Frau Schneider, die Post Brauerei in Weiler besuchen. Nach einer kurzen Begrüßung wurde uns im Sudhaus erklärt, dass seit 1516, dem Geburtsjahr des „Reinheitsgebotes”, stets die gleichen Zutaten für das Bierbrauen notwendig sind: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Letzteres stammt aus der örtlichen Quelle, der „Siebers-Quelle”. Nach dem Aufkochen von Hopfen und Malz führt der als „Würze” bezeichnete Sud seine Tour im Gärkeller fort - so auch wir. Dort werden der Würze nun bei verschiedenen Temperaturen unterschiedliche Hefekulturen zugesetzt. Es entstehen durch Gärung im Laufe einiger Tage die unter- und obergärigen Biersorten. Unsere nächste Station waren die Bierfilter, durch die pro Stunde 6000 Liter Bier laufen. Im Anschluss besichtigten wir die Füllerei. Dort befinden sich das Laugenbad, in welchem die Flaschen gewaschen und die Etiketten der benutzten Flaschen ablöst werden, sowie die Maschinen, welche die gereinigten Flaschen auf dem Förderband mit neuen Etiketten bekleben. Zum Abschluss ging es in das brauereieigene Museum, wo uns die Geschichte der Post-Brauerei und die historischen Methoden des Abfüllens und der Abdichtung von Holzfässern vorgestellt wurden.

Nach dieser interessanten und aufschlussreichen Brauereiführung bekamen wir zwei Kisten verschiedener Sorten „Sprudel” spendiert. Wir bedanken uns bei der Post Brauerei Weiler und unseren Lehrern dafür, dass sie die Führung möglich gemacht haben!

Leonie Vögel, Samuel Fäßler, Julian Hamann und Thomas Heim, 10c


Gleb Borodin, 10b

Smart Home − Bedeutet teuer auch gleich sicher?

Wie kann ein Angreifer Daten aus einem Smart-Home-Netzwerk abfangen und sich Zugriff auf das Netzwerk verschaffen? Haben günstige Systeme im Vergleich zu hochpreisigen Komponenten mehr und größere Schwachstellen? Fabian Murmann möchte in seiner Arbeit solche Schwachstellen, die es ermöglichen, Software auf den Smart-Home-Geräten zu modifizieren oder komplett zu überschreiben, identifizieren und vergleichen.

Bau einer Heustock- und Heuballentemperaturüberwachung

Während der Haupteinlagerungszeit von Heu können oftmals große Brände entstehen. Diese sind meistens relativ schwer wieder unter Kontrolle zu bringen und breiten sich rasch aus. Das Heu kann sich durch biologische und physikalische Faktoren selbst erhitzen und entzünden. Samuel Fäßler und Cedric Steiert entwickeln ein funktionsfähiges Heuballenüberwachungssystem, das die Temperatur der Ballen rund um die Uhr dokumentiert, potenzielle Brandherde frühzeitig erkennt und online dem Bauern meldet.

Dietlein, Thomas (StD)C, B, NuTFachbetreuer und Sammlungsleiter Chemie
Rendenbach, Maria (StRin)C, B, NuT
Pehlivan, Bünyamin (StR)C, B, NuT
Pelleter, Kai (StR)C, B, NuT
Schaarschmidt, Katharina (StRin)C, B, NuT

Chemie heute (Schroedel)

Bitte verwenden Sie die folgenden Links zu den aktuellen Inhalten des Lehrplans für das Fach Chemie:

im mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig:
8. Jgst. 9. Jgst. 10. Jgst. Q11 & Q12

im sprachlichen Zweig:
9. Jgst. 10. Jgst. Q11 & Q12

Wissenschaftspropädeutische Seminare:

Vom Stop-Motion-Video eines Reaktionsmechanismus bis hin zur Messwerterfassung bietet der Einsatz moderner digitaler Technologien ein weites Betätigungsfeld für die Bearbeitung naturwissenschaftlicher Problemstellungen. Ob durch Simulation chemischer Prozesse, Erstellung von Lernsoftware oder computergestütztes Experimentieren: Der gezielte Einsatz digitaler Technologie fördert die Studierfähigkeit und dient als Vorbereitung für die spätere Berufstätigkeit. Von zentraler Bedeutung bleibt die vorwissenschaftliche Problemstellung (fachliche Kompetenz), die jeweils mithilfe einer modernen, digitalen Herangehensweise die Anwendungs- und Medienkompetenz schult.

Projektseminare zur Studien- und Berufsorientierung:

Hier ist leider noch Baustelle.

Erstellung, Produktion, Test und Verkauf von Unterrichtsmaterialien zur Binnendifferenzierung im naturwissenschaftlichen Unterricht