Das Fach Biologie

Schüler am Waldsee Die Biologie als Wissenschaft vom Leben versucht Lebewesen und deren vielfältiges Zusammenwirken zu verstehen und in der belebten Natur wirkende Gesetzmäßigkeiten zu erfassen. Der Zusammenhang von Bau und Funktion wird auf makroskopischer, mikroskopischer und molekularer Ebene erforscht. Die globale Biologie untersucht dagegen Stoff- und Energieflüsse, die einzelne Ökosysteme und die ganze Biosphäre betreffen.

Ausstattung

fachraum Für den Unterricht im Fach Biologie stehen am Gymnasium Lindenberg zwei Stufensäale, für den Experimentalunterricht zwei große Übungssäale zur Verfügung. Letztere wurden 2007 bzw. 2011 vollständig erneuert und sind neben funktionalen Arbeitsplätzen auch mit freistehenden und vollverglasten Abzügen sowie Medienliften (mit Gas-, Strom- und LAN-Verbindung aus der Raumdecke) hervorragend für den experimentellen Unterricht ausgestattet. Alle Räume sind mit modernen Medien (DVD, Video, Laptop, Beamer bzw. Plasmafernseher) ausgestattet. Seminararbeiten, spezielle Laborarbeiten etc. können auch in den großzügigen Vorbereitungsräumen der Biologie- und Chemiesammlung durchgeführt werden.
Gartenhaus Als besonderen Lernort (z.B. zur Wasseruntersuchung) können unsere Klassen bzw. Kurse außerdem den Mehrzweckraum im Waldseefreibad nutzen.
Der liebevoll gepflegte Schulgarten und das Gartenhaus des Gymnasiums Lindenberg werden von der AG Schulgarten unter der Leitung von Fr. Ott-Sperber betreut.

Jugend forscht & Experimente antworten

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums nehmen seit vielen Jahren mit großem Engagement und Erfolg an den Wettbewerben Jugend forscht und Experimente antworten teil und konnten bei Jugend forscht auf Regional- und Landesebene zum Beispiel mit Arbeiten zum Vitamin C-Gehalt in Apfelsaft oder der Entwicklung einer umweltfreundlichen Schneekanone eine Vielzahl von Preisen gewinnen. Die Fachschaft Biologie unterstützt die Teilnahme an Jugend forscht im Rahmen der Betreuung von Seminararbeiten und im aktuellen Schuljahr durch einen PLUS-Kurs "Jugend forscht".

Teilnahme am Down-Sportlerfestival:
Wenn Schüler von Menschen mit Trisomie 21 lernen dürfen

Schüler am Waldsee Freitag, 27. April 2018, 8 Uhr, die Frisur sitzt. Gespannt warten 24 Schülerinnen, ein Schüler und ihre drei begleitenden Lehrer (StRin Huber, StD Heide, StRef Pehlivan) auf den Bus, der die Gruppe zum 16. Deutschen Down-Sportlerfestival bringen soll. Zum ersten Mal dürfen sich Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 11 des Gymnasiums Lindenberg bei diesem Event als Helfer engagieren. Dabei handelt es sich um das größte Sportfest für Menschen mit Trisomie 21 (bekannt als Down-Syndrom) in Deutschland, das jährlich in Frankfurt am Main stattfindet. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit Down-Syndrom können sich hier im Wettkampf messen, ihre Erfolge genießen und - weit wichtiger noch, wie wir selbst erfahren durften - gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern Spaß haben. Im diesem Jahr nehmen über 650 Athleten teil; sie werden von über 400 Helfern unterstützt und von mehr als 3000 Zuschauern angefeuert.

Angestoßen wurde das Projekt von den Schülerinnen Pia Mühlbauer und Sofie Bayer (beide 9c). Zusammen mit ihrem Biologie-Lehrer StRef Pehlivan und Fachbetreuer StD Heide begannen sie bereits im November mit den Planungen: Teilnehmer mussten gefunden, eine Unterkunft gebucht, ein passendes Transportmittel gesucht und einige Sponsoren angeworben werden. Dann konnte die lange Reise nach Frankfurt starten.

Nach einem Besuch im Senckenberg Museum (dem größten Naturkundemuseum Deutschlands), das viele erstaunliche Exponate aus dem Fachbereich Biologie und Geologie besitzt, durften die angehenden Abiturienten nebenan in der Goethe-Universität etwas Uni-Luft schnuppern. Nach diesem ersten Ausflug starteten wir in Richtung Jugendherberge in der Nebenstadt Bad Homburg. Dort durften wir nach dem Bezug der Zimmer und dem gemeinsamen Abendessen in der Gruppe die Stadt erkunden und Bad Homburg kennenlernen.

Schüler am WaldseeAm Samstag, den 28. April, klingelt der Wecker sehr früh - schließlich müssen wir pünktlich um 9 Uhr beim Festival sein. Nach der Anmeldung und Einweisung geht es endlich los: Wir Helfer dürfen mit den Athleten unter tosendem Applaus einlaufen und anschließend unsere Aufgaben wahrnehmen. Dabei leistet jeder seinen eigenen Beitrag: Manche führen Teilnehmer zu ihren Stationen beim Wettbewerb, zu welchen z.B. die Geschwister-Olympiade, Weitsprung, Standard-Tanz, Drums-Alive, Basketball, Reiten oder Yoga gehören, andere helfen bei diesen Stationen mit. Auch beim Helfertisch und Catering sind viele fleißige Hände gefragt. Wir genießen die überwältigende Atmosphäre bei diesem Festival und fahren um ca. 17 Uhr nach der Preisverleihung müde, aber auch mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Auch eine Nachbereitung ist Teil der Exkursion: Wir haben die Reise ausführlich mit unseren Kameras dokumentiert und dürfen im Aschluss für alle Teilnehmer ein Fotobuch gestalten, damit dieses kurze, aber auch aufregende Wochenende eine unvergessliche Erinnerung bleibt. Wir konnten auf dieser Fahrt einiges lernen, z.B. dass man mit Menschen mit Trisomie 21 völlig normal umgehen kann. Damit konnten viele Berührungsängste abgebaut werden. Durch den Umgang mit den Athleten wurde auch das Zusammengehörigkeitsgeföhl unserer Gruppe gestärkt; dadurch konnten wir neue Herausforderungen problemlos gemeinsam bewältigen.

Zu guter Letzt möchten wir uns bei unseren großzügigen Sponsoren bedanken:

StRef Bünjamin Pelivan im Namen aller Teilnehmer

Seminare

W-Seminare
In den Naturwissenschaften bietet sich die Möglichkeit die Seminararbeit durch Experimente, Beobachtungen etc. praktisch zu gestalten.

P-Seminare

Unsere Biologie-Lehrkräfte

OStR Christian Heide (B, C, NuT), Fachbetreuer Biologie, MINT-Beauftragter, Wahlunterricht Jugend forscht
StD Thomas Dietlein (B, C, NuT)
StRin Kathrin Huber (B, C, NuT), Leiterin AG Aquarium
StRin Maria Rendenbach (B, C, NuT), Sammlungsleiterin Biologie
StR Kai Pelleter (B, C, NuT), Leiter Schulsanitätsdienst