Die Fachschaft Deutsch

Spannende Vorlesestunde im Kindergarten St. Nikolaus (vom 6.12.2017)

Am Mittwoch, den 15. November 2017, öffnete der Kindergarten St. Nikolaus in Lindenberg für neun Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums die Pforten, um anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages am 17. November den Kindergartenkindern aus ihren eigenen Lieblings-Kinderbüchern vorzulesen.

Mit großen und neugierigen Augen wurde unsere Gruppe von den großen Kleinen empfangen. Und nach anfänglicher, verständlicher Zurückhaltung, ergriffen die Kinder das Szepter und zeigten ausgesprochenen Kennerblick für die besten literarischen Leckerbissen, sodass das eine oder andere Buch zum Dauerbrenner wurde.

Nach einer Stunde mussten wir uns leider wieder von den herzlichen Kindern der Hasen-, Blüten- und Käfergruppe verabschieden und wenn es nach unserer Vorlesegruppe ginge, würden sie sich gerne wieder in dieses Abenteuer - "Klein trifft Groß - beim Vorlesen" stürzen.

Tschick

Wir Schüler aus der achten Jahrgangsstufe haben uns am 31. Januar 2017 im Lindenberger Kino den Film "Tschick" angeschaut, nachdem wir im Unterricht bereits die Lektüre gelesen hatten.

Im Jugendroman "Tschick" von Wolfgang Herrndorf geht es um zwei 14-jährige Jugendliche, Maik und Tschick. Maik hat reiche Eltern und ist in der Schule dennoch ein Außenseiter. Tschick, eigentlich Andreij Tschichatschow, ein Russlanddeutscher, hat es irgendwie von der Gesamtschule auf das Gymnasium und in Maiks Klasse geschafft. Als die Sommerferien beginnen, gibt Tatjana, eine Mitschülerin, in die Maik verliebt ist, eine Party. Alle aus der Klasse sind eingeladen, außer Maik und Tschick. Die beiden freunden sich an und weil Maiks Eltern in den Sommerferien nicht da sind - Maiks Mutter ist in einer Entzugsklinik und sein Vater musste kurzfristig mit seiner "Assistentin" auf Geschäftsreise - planen die zwei eine Autofahrt, obwohl beide noch keinen Führerschein besitzen. Sie wollen mit einem geklauten Lada in die Walachei reisen. Natürlich führt so eine Reise zu vielen Problemen. Die Reise endet mit einem Autounfall, aber für Maik hat sie trotzdem eine gute Wendung bewirkt. (Amelie Kunrath)

Die Verfilmung des Romans "Tschick" macht auf uns persönlich einen sehr positiven Eindruck. Er ist abwechslungsreich gestaltet, an fast allen Stellen spannend und wirkt durch die von den Darstellern verwendete Jugendsprache sehr natürlich. Dadurch ist der Film insbesondere für Jugendliche empfehlenswert. (Elisa Handerer)

Eine Abweichung vom Buch ist zum Beispiel, dass Tschick und Maik nicht ins Krankenhaus fahren, nachdem eine Frau einen Feuerlöscher auf Tschicks Fuß fallen ließ. Auch fehlt der komische Alte Horst Fricke, der im Buch auf den Lada schießt. Im Buch treffen sich Tschick und Maik bei der Gerichtsverhandlung wieder, im Film allerdings sieht Maik Tschick nach dem Unfall nicht mehr. (Leonie Vögel)

Eine gelungene Abänderung ist, dass Tatjana ihren Geburtstag auf einem Partyschiff feiert und nicht in einem Haus.

Eindrücke von verschiedenen Schülern aus den achten Klassen:

Wir Schüler und Lehrer finden es gut, dass das Lindenberger Kino solche Schulvorstellungen anbietet und dass es bei den Filmkinowochen an bayerischen Schulen mitgemacht hat.

Lehrkräfte der Fachschaft:

Unsinn, Philipp (D, G), 1. Fachbetreuung
Berlinger-Hartmann, Sabine (D, G, Sk), 2. Fachbetreuung
Argast, Natalie (D, Ev, G, Sk)
Bengel, Katrin (D, E)
Brenner, Stefanie (D, Geo, Eth)
Dietlein, Eva-Constance (D, F, G)
Eichhammer, Michael (D, L)
Gärtner, Michael (D, G, Sk)
Gall, Andrea (D, E, G)
Huber, Christine (D, G, Sk)
Mark, Patrick (D, G)
Wagner, Lisa (D, Ev)

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